Schulungsmaterialien

Der Fachbereich "Nosokomiale Infektionen" des BVMed will durch Bereitstellung von didaktisch aufbereiteten Informationen einen Beitrag zur Prävention von Krankenhausinfektionen leisten. Durch Visualisierung der wichtigsten Infektionswege soll der Dialog mit den Fachleuten über die Vermeidung von Krankenhausinfektionen angeregt werden. Die Initiative versteht sich auch als Plattform zur Sammlung und Diskussion von Lösungsmöglichkeiten und medizintechnologischen Verfahren der Infektionsvermeidung.


Erklärvideo Krankenhausinfektionen


Gefäßkatheter-assoziierte Infektionen


Post-operative Wundinfektionen


Atemwegsinfekionen


Harnwegsinfektionen


Norovirus
  • Pressemitteilung
    11.12.2019
    Plenum des BVMed-Hygieneforums 2019

    Bei der Vermeidung von Krankenhausinfektionen kommt der Prävention durch konsequente Hygienemaßnahmen ein herausragender Stellenwert zu. Diese besteht aus einem ganzen Bündel an Maßnahmen, die richtig kombiniert werden müssen, um bestmögliche Hygiene zu erreichen. Das verdeutlichten die Experten des 8. BVMed-Hygieneforums "Prävention von Krankenhausinfektionen" am 10. Dezember 2019 mit rund 130 Teilnehmern in Berlin. Aktuelle Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) sprechen von 400.000 bis 600.000 Krankenhausinfektionen jährlich in Deutschland – davon bis zu 20.000 Todesfällen. "Wir müssen deshalb einen besseren Infektionsschutz etablieren. Jeder Mensch hat das Recht, vor nosokomialen Infektionen geschützt zu werden", fasste Moderatorin Delia Strunz die Forderungen der BVMed-Experten zusammen. Nach Ansicht der Hygieneexpertin Prof. Dr. Christine Geffers von der Charité sei es für Kliniken und Arztpraxen wichtig, alle erforderlichen Präventionsmaßnahmen in einem Maßnahmenbündel zusammenzufassen und deren Einhaltung regelmäßig durch Checklisten sicherzustellen. Dr. Nicole Steinhorst vom BVMed-Fachbereich "Nosokomiale Infektionen" (FBNI) verwies auf die unterstützenden Infografiken und Informationsmaterialien des BVMed zur Vermeidung von Krankenhausinfektionen. Mehr

  • Artikel
    30.01.2020

    Jeder Ansatz, der das Potential hat, den sachgerechten Einsatz von Antibiotika zu fördern und somit die Gabe von Antibiotika zu verringern, und damit Antibiotikaresistenzen zu vermeiden bzw. zu vermindern oder heraus zu zögern, muss unterstützt werden. 2015 veröffentlichte die Bundesregierung die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie (DART 2020) mit dem Ziel, die Bekämpfung von Infektionen und Antibiotikaresistenzen voranzutreiben. Die Fortführung dieser Strategie ist notwendig, da das Ziel der Strategie seine Aktualität nicht verloren hat - insbesondere auch deshalb, weil es an Anreizen für die Erforschung und Entwicklung neuer Antibiotika in Deutschland mangelt. Die Prävention von Infektionen muss daher in den Mittelpunkt gestellt werden. Mehr

  • Artikel
    24.02.2020

    Unter Federführung der Deutschen Sepsisgesellschaft (DSG) haben Autoren von 14 wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaften sowie einer Patientenvereinigung die S3-Leitlinie "Sepsis - Prävention, Diagnose, Therapie und Nachsorge" herausgegeben. Die Leitlinie beinhaltet mehr als 100 Empfehlungen zur Prävention, Diagnose, Therapie und Nachsorge der Sepsis. Mehr

  • Pressemitteilung
    05.03.2020
    Portraitbild Dr. Marc-Pierre Möll

    Der BVMed hat vor negativen Auswirkungen des gestern verhängten nationalen Exportverbots für medizinische Schutzausrüstung auf die Produktion von Medizinprodukten und Arzneimitteln gewarnt. "Angesichts internationaler Lieferketten und Produktionsnetzwerke ist jetzt nicht die Zeit für nationale Alleingänge", so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. Alle Beteiligten müssen nun besonnen handeln, um die Corona-Virus-Krise zu meistern und die medizinische Versorgung der Menschen sicherzustellen. Mehr

  • Pressemitteilung
    11.03.2020

    Der BVMed hat die von der Bundesregierung angekündigte neue und überarbeitete Anordnung zu medizinischen Schutzprodukten vor dem Hintergrund des Corona-Virus-Ausbruchs als dringend notwendig begrüßt. "Nach dem strikten Exportverbot der vergangenen Woche kommen wir damit zu einer deutlicheren Flexibilisierung bei den Ausnahmemöglichkeiten, die erforderlich sind, um die komplexen Produktionsnetzwerke und Lieferketten aufrecht zu erhalten", kommentiert BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. Im gestrigen Gespräch zur Medizinprodukte-Versorgung mit Minister Jens Spahn wurde der MedTech-Branche ein größtmöglicher Pragmatismus bei allen regulatorischen Fragen zugesagt, um Produktionsprozesse von unentbehrlichen Medizinprodukten zu sichern. Mehr


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